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TV Kritik: “LYRIK! Mit Lord Reis”

17.09.2013 15:38

Geschrieben von Karl Ritiker in Kultur,
Karl Ritiker
TV-Kritiker
Karl Ritiker

Ich werde ja oft gefragt: “Karl, was schaust du eigentlich im Fernsehen”. Darauf antworte Ich meistens nur “Gar nichts, da läuft ohnehin nur Mist”. Trotzdem habe Ich eine TV Zeitschrift abonniert. Nicht wegen des Programms, sondern wegen der interessanten Artikel. In dieser Zeitschrift wurde ich auf eine neue Sendung aufmerksam gemacht “LYRIK! Mit Lord Reis”. So habe ich mir Gestern Abend einen Fernseher gekauft um zu sehen, was Lord Reis seinem Publikum an Kulturkost auftischt.

Es war grauenhaft. Grauenhaft schön. Ich musste fast die ganze Zeit über weinen, da mich die Gedichte (allesamt in Pöter-Form) zutiefst berührt haben. Schon das erste Gedicht “Die Innenstadt und das Meer” war bewegend. Der Satz “Mehr Schwein für weniger Geld” hätte so auch von König Potty stammen können. Ich habe mich beim lauschen schon selber königlich gefühlt. Als mir die Pöter-typische Phrase “DU BIST GEMEINT!” entgegen geschmettert wurde, habe ich mich selber wie die, im Gedicht angesprochene, Laufmasche gefühlt. Ich bin mir sicher, dass ich nicht der einzige an diesem Abend war, der hier seine erste Träne verdrückt hat.

Beim zweiten Gedicht “Stichstraßen” war ich gelinde gesagt enttäuscht. Der Abend fing so schön an, und dann dies. Kein Hund, kein Brot, nichts ist gewaschen, oder wahrscheinlich. Außerdem hat der Inhalt keinerlei Sinn ergeben. Für andere Pöter-Lyriker wäre hier ihre Karriere zu Ende gewesen. Möglicherweise war dies auch das Gefühl, welches Lord Reis hervorrufen wollte. Ich habe es jedenfalls als Nonsens abgetan, und gehofft, dass vielleicht ein Pöter mit Brot und/oder Kartoffelsalat folgt, um an den starken Anfang anzuknüpfen.

Und der Pöter kam. Mit einer Wucht, wie eine Backpfeiffe mit Kettenhanschuhen wurde mir “Poem an Kartoffelsalat” um die Ohren gehauen. Zu recht wird er als eines von Lord Reis’ persönlichsten Werken angesehen. Beim letzten Satz “Müllsammler auf weiter Flur...” angekommen, musste ich eine weitere Packung Taschentücher anbrechen. So schlecht war mir vor Mitgefühl geworden. Ich denke nicht, dass ein anderes Gedicht deutlicher die Tragik eines solch einschneidenden Erlebnis im Leben des Lord’s wiederspiegeln könnte. Nicht annähernd.

Als nächstes folgte eine erheiternde Auflockerung: “Traditionelle Gesellschaft”, ein geschickt platzierter Polit-Poter mit satirischen Elementen. Ich glaube nicht, dass ich an diesem Tag mehr gelacht habe.

Zum Schluss folgte ein Pöter-Experiment par excellence. König Potty hatte vor die Sendung die Begriffe "Kautschuk", "Büstenhalter", "Origami-Affen" und "Mist" vorgeben. Aus diesen musste Lord Reis einen Pöter zusammenspinnen. Für manche eine scheinbar unlösbare Aufgabe. Doch nicht für den, zureicht als Pöter-Konifere bezeichneten Lyirk-Lord.

Die “Ode an den Feuermelder” war überraschend ergreifend. Die vorgegeben Worte waren raffiniert platziert und verfehlten ihre Wirkung nicht. Die nächste Packung Taschentücher musste dran glauben. Die letzten beiden Zeilen “Keine Schokolade-Nuss für den König / Mist.” lockerten die Stimmung zwar deutlich auf, regten aber auch zum Nachdenken an. Vor allem, weil das vorgegebene “Mist” das letzte Wort des Pöters war und ein Satzendzeichen auch den Pöter beendete. Das hat mich schlichtweg umgehauen.

Alles in allem ein gelungener Abend. Besser wäre es vielleicht noch gewesen, wenn Lord Reis ein oder zwei Gäste einladen würde, um die Stimming ein wenig aufzulockern.

So oder so werde ich trotzdem beim nächsten mal wieder einschalten. So geflasht war ich seit der Uni nicht mehr.

Prädikat: Besonders Wertvoll - wie ein kleines Steak.

Pottyland Philharmonic Orchestra in wiedereröffneter Konzerthalle

27.01.2011 17:49

Geschrieben von Igor Ezmiraldov in Kultur,
Foto von David Goldberg
Konzertmeister David Goldberg

Potopia [kpdn] Der alten Konzerthalle im Royal Garden wird zu neuem Glanz verholfen. Der Pottyländische Orchesterleiter David Goldberg eröffnet in dem ehrwürdigen, doch in den letzten Jahren wenig genutztem Gebäude eine Musikschule samt dazugehörigem Orchester, dem "Pottyland Philharmonic Orchestra" (PPO). Dies soll nicht nur die Musikkultur im Königreich um einen weiteren musikalischen Leckerbissen ergänzen, sondern auch interessierten Pottyheads klassische Musikinstrumente näher bringen.

Bereits am Sonntag, dem 30. Januar 2011, findet die feierliche Neueröffnung in der Garden Avenue 4, direkt an den Königlichen Parkanlagen Potopias statt. (ie)

2. Internationale Hochschulkonferenz

22.12.2010 15:22

Geschrieben von Igor Ezmiraldov in Kultur,

Potopia [kpdn] - Seine Majestät König Potty, in Personalunion als Erzkanzler der Staatsuniverstität Potopia, lud die Mikronationale Hochschulgemeinschaft zur Hochschulkonferenz nun in den Konferenzsaal des Potopia Buildings ein. Nach der ersten Konferenz 2005 in Arcor ist dies nun die zweite ihrer Art.

Ziel der Konferenz ist es, festzustellen, ob es Sinn ergibt, de nvon König Potty als "gescheitert" bezeichneten "Dachverband Mikronationaler Hochschulen (DMH) " in irgendeiner Forum wieder zu beleben. Zwar ist der König Mitglied im Präsidium des Verbandes, prangert dennoch mangelnde Transparenz und fehlende Zukunftsperspektiven an. Möglicherweise wird aus der Konferenz auch eine Neugründung eines Hochschulverbandes resultieren.

Einer der größten Streitpunkte der Konferenzteilnehmer ist aber nicht etwa Sinn und Unsinn einer solchen Organisation. Es geht viel mehr ein weiteres mal um die Gretchenfrage die die MNs spaltet: Für welche Karte soll der Verband gelten? CartA, OIK oder alle? Während einige Teilnehmer eine Kartenübergreifende Orga als nicht durchführbar ablehnen, sind andere dem ganzen etwas offener gegenüber.

Wir werden auf jeden Fall weiter berichten. (ie)

Pottyland sagt "Wirsing" - Chaos befürchtet

22.11.2010 15:41

Geschrieben von Igor Ezmiraldov in Kultur,
 wirsing
Gemüse des Jahres 2010: Wirsingkohl

Potopia[kpdn] Wie Seine Majestät König Potty am Montag bekannt gab, ist nach langem Hadern der Wirrsingkohl zum Pottyländischen Gemüse des Jahres 2010 gewählt worden. Wie der König mitteilte sei diese Entscheidung keine Leichte gewesen. Vor allem für die Anhänger des ärgsten Wirsingkonkurrenten, der Runkelrübe, sei dies eine besonders bittere Pille, die es zu schlucken gilt.


Vor allem in den angrenzenden Anbaugebieten werden Ausschreitungen der jeweiligen Anhänger befürchtet. Aber auch im unbeteiligten Rödremien wurden bereits heftige Proteste von Sympathisanten angekündigt. Der Stadtrat hat dort bereits Ausgangssperren verhängt, und vorsorglich einige Autos und Müllcontainer in Brand gesteckt, um aufgebrachte Protestanten daran zu hindern Autos und Müllcontainer in Brand zu stecken. Allerdings wird von Stadtkennern vermutet, dass die Stadt Rödremien die Situation nur inszeniert um die Öffentlichkeit zu foppen und sich so Medienaufmerksamkeit zu erheischen.
Zu den populärsten, ausländischen Anhängern der Runkelrübe gehört übrigens der nicht an der Abstimmung beteiligte Bananische Vizepräsident Salvator. Er ließ sich seine Enttäuschung öffentlich anmerken, zollte dennoch dem Wahlseiger seinen Respekt.

Indes hofft die Polizei, dass es eine ruhige Nacht wird. ie

Filmkritiken: Alles Gute zum Muttertag?

19.08.2010 10:59

Geschrieben von Karl Ritiker in Kultur,
Karl 
Ritiker
Filmkritiker
Karl Ritiker
Hallo liebe Filmfreunde! Auch diesmal hat sich Ihr Lieblingskritiker Georg Findichnichtgut Karl Ritiker nicht lumpen lassen, sich die neuesten Ergüsse der Filmwelt im nächsten Ultraplex Kino anzuschauen. Denn die Damen und Herren aus Pottylands einzig wahrer Kinokette haben sich eine Art Konzeptprogramm einfallen lassen. Zum Thema "Muttertag" wurden die lokalen Produktionsfirmen gebeten, einen Film zu drehen.
Falls Sie jetzt neugierig geworden sind (was ich bezweifle) und erfahren wollen, ob dieses zweifelhafte Konzept aufgeht, dann lesen Sie bitte weiter. Und zwar von oben nach unten:

How I Meth Your Mother
Der wohl erträglichste Film der Themenreihe stammt von den Pink CupCake Procuktions um Ellen Nice, die sich nicht davon abhalten ließ, Regie, Drehbuch, Produktion und Hauptrolle des Sozialdramas zu übernehmen.
In diesem Streifen werden wieder sämtliche Drama Klischees bedient: Reiches Mädchen verliebt sich in Sozial benachteiligten Jungen. Alles wäre so toll, hätten er und seine Schwiegermutter in Spee nicht ein dunkles Geheimnis, das, wie der Titel des Films sinnigerweise schon verrät, darin besteht, dass der arme Junge die Reiche Mutter von Drogen abhängig macht. Ein Film mit viel Höhen und noch mehr (sozialen) Tiefen.
Möglicherweise ist dieser 140 Minuten lange Drogenfilm doch ein wenig zu langatmig und daher zu anspruchsvoll.
Fazit 6 von 8 Drama-Queens

How I Mowed Your Mother
Ein Splatter-Drama mit Zombies der, wie soll es auch anders sein, REIS-Productions. Hier gibt es viel Gemetzel, viel Blut und viele Zombies, als bei einem sozialem Außenseiter mit angeblich ausgeprägten Ödipuskomplex irgendwann die Sicherungen durch knallen und er Amok läuft bzw. mäht. Und wäre dies nicht genug, wüten auf einmal noch Zombies durchs Land.
Für einen Zombiefilm sind zu wenig Zombies drin, für einen dramatisches Kleinstadtdrama sind es zu viele Zombies. Außerdem sind 129 Minuten ganz schön lang. Man hätte mindestens gefühlte 30 Minuten an Sinnlosem Gemetzel raus schneiden können. Man hätte den Film auch komplett auf 90 Minuten kürzen können, wobei ein vollkommen anderer (und besserer) Film bei raus gekommen wäre. Fazit 123 Punkte.

How I Bread Your Mother
Eine REIS Komödie mit Publikumsliebling Joe Cola de Nuss um einen Back-o-holic namens Ben, der auf einmal den Auftrag bekommt, für die Hochzeit einer Freundin "Mutterkuchen" zu backen. Klingt Ekelig, ist es aber leider nicht. Ekelig wird es erst, wenn Schauspielneuling Bert Goebelhuber zu seiner wohl einprägsamsten Szene des Films ansetzt, die angeblich ohne technische Hilfsmittel gedreht wurde. Nie hätte man gedacht, dass soviel Flüssigkeit in einen so kleinen Menschen rein passt. Mehr möchte ihr lieber nicht verraten. Eins ist gewiss: Freunde der billigen Kalauer und schlechten Witze werden in dieser Kakophonie nicht zu kurz kommen. Fazit: 6 von 4 Doppel-Korn

How I Mett Your Mother
Die UPE-Productions schicken diesmal ungewöhnlicherweise eine Splatter-Komödie ins rennen. Ein armes, aber glückliches Fleischer-Ehepaar werden nach einer konfrontation mit dem Gerichtsvollzieher zu Massenmördern. Als Resultat schmecken die Produkte ihrer Fleischerei auf einmal auf eine merkwürdige Art und weise viel besser als vorher.
Ich konnte dabei überhaupt nicht lachen. Kannibalismus ist ein ernstes Thema. Genau wie Armut und Gerichtsvollzieher. Ausser das verarbeiten von Schwiegermüttern zu Mett-Igeln; das ist und bleibt auf ewig einer der lustigsten Vermächtnisse der Menschheit. Leider kommen solche Szenen im Film nicht allzuhäufig vor.
Nennenswert sei vieleicht noch der Running Gag in dem ein Alleinerziehender Vater (Chmuhl Pansen) seine minderjähjrige Tochter (Jill Bait) immer wieder davon abhalten muss, sich in der Öffentlichkeit zu entblößen. Hätte man sich aber auch sparen können.
Der um 6 Minuten gekürzte Directors-Cut ist in Vergleich zu längeren Filmes etwas kürzer. Daher gibt es für diesen Film als Fazit etwa 78,463% und zusätzlich 2 von 3 Bienchen.

How I Melt Your Mother
Der letzte Film für Heute ist ebenfalls eine UPE Produktion. Und, wie bei Horrorfilmen so üblich, versucht ein durchgeknallter Wissenschaftler mittels diabolischer Maschine die Welt zu unterjochen. Erinnert ein wenig an Nr.1 aka. Graf Dirwinksi von Düsterstein? Nein, denn anstelle eines Goldvasenklauenden, Lutscher vergiftenden, ungeliebten, missverstandenen, bösen Genies haben wir es im Film mit einer halbgaren Lusche zu tun, welcher Gefühle und Weltherrschaftsanspruch nicht von einander trennen kann und als skrupelbehafteter Waschlappen porträtiert wird. Das finde ich nicht gut.
Und was für ein Idiot kommt denn bitteschön auf die Idee, dass eine Weltherrschaftsmaschine aus Obdachlosen gebaut werden muss? Die Autoren sollte man allesamt in einen Sack stecken und mit einem Knüppel draufhauen - man trifft immer den den richtigen. Mein vernichtendes Fazit: 1 von 1 Stern.

Travellers Guide to Potopia

14.04.2010 16:00

Geschrieben von Igor Ezmiraldov in Kultur,
Potopia [kpdn] - Der Leiter der Stadtentwicklung Potopias, Oberster Hirte hat am vergangenen Freitag den offiziellen "Travellers Guide to Potopia" veröffentlicht. Er soll in- und ausländischen Touristen ermöglichen, den Besuch in der Hauptstadt so angenehm wie möglich zu gestalten.
Tipps zu Unterkünften und Sehenswürdigkeiten sind ebenso vorhanden, wie wertvolle Hinweise zum Nachtleben und Transportmöglichkeiten. Alles in allem eine sinnvolle Kurzübersicht, und somit auch gut gelungene Zusammenfassung der Informationen der offiziellen Potopia Webseite. (ie)

Buchrezension: Lord Reis' Mädcheninternat

27.12.2009 15:45

Geschrieben von Karl Ritiker in Kultur,
Das Mädcheninternat - Best Days of my Life von Lord Reis
[kpdn] Der ein oder andere geneigte Pottyhead wird sich wahrscheinlich in letzter Zeit mit dem Gedanken beschäftigt haben, sich ein Buch zu zulegen. Ein Buch ist derzeit in aller Munde: "Das Mädcheninternat - Best Days of my Life" von Lord Reis. Auch ich, ihr Lieblingskritiker Karl Ritiker, habe mir die Mühe gemacht, jenes Buch zu lesen.

Das Buch enttäuschte mich zunächst etwas. Wer, wie ich, auf eine ausführliche Biografie des pottyländischen Außenministers gehofft hat, dem wird es ebenso ergehen. Lediglich die drei schicksalhaften Jahre auf dem Mädcheninternat zu Kap Cannabis Sativa werden hier beschrieben. Dafür aber bis ins letzte Detail. Lediglich ein kurzer Pro- sowie ein Epilog passen die Erlebnisse in den restlichen Lebenslauf des Lord Reis ein.

Es erwartet den Leser eine Mischung aus retroperspektivischer Erzählform und echten Tagebucheinträgen mit ergänzenden Kommentaren. So wird einem schonungslos jedes Erlebnis in besagter Bildungsanstalt auf dem Silbertablett serviert. Lord Reis packt hier kein Thema mit der Kneifzange an. Auf 423 Seiten berichtet er über Erlebnisse, die sogar eine Jessica MacAllister erröten, und einen Chmuhl Pansen vor Neid erblassen lässt:
1.095 Tage voller versauter, verkiffter, versoffener Abenteuer und Erlebnisse. Man fragt sich, wie unser Außenminister überhaupt sein Abitur geschafft hat, wenn er doch Tag und vor allem Nacht sich mit ganz anderem Dingen, als Büffeln beschäftigen. Man kann nur davon ausgehen, dass dennoch einige pikante Details ausgelassen wurde, da sonst personelle Konsequenzen am Mädcheninternat zu befürchten wären. Ja, Lord Reis hat in seiner Jugend wirklich nichts ausgelassen.

Wer schon immer mal neue Sexualpraktiken lernen wollte, wer schon immer wissen wollte wie Bukkake mit 14 Frauen aber nur einem Mann funktioniert, wer wissen will, wie man auch mittels billigem Nordhanf den größtmöglichen Rausch erzielt, wer wissen will, wie man die berauschendsten Partys veranstaltet und wer schon immer wissen wollte, wie Lord Reis zu dem wurde, was er ist, der sollte bei diesem Buch zugreifen.

Wer sich aber vor Schweinkram und feuchten Höschen ekelt, wer Angst hat, sich in diesem Buch wiederzufinden, wer Partymuffel, ja gar ein absoluter Langweiliger ist und sich einen Dreck um den meisten Außenminister Pottylands schert, der sollte lieber zu dem Buch meines Kollegen Georg Findichnichtgut mit dem Titel "Nichts als Kritik" greifen. Dort treffen Sie auf Ihres Gleichen.

Meine Wertung für "Das Mädcheninternat - Best Days of my Life" von Lord Reis: Hätte ich Kinder würde Ich dieses Buch wegschließen, wohl möglich verbrennen. Hätte ich eine Frau die mit Lord Reis zur Schule gegangen ist, hätte ich die Scheidung eingereicht. Wäre ich Bordellbetreiber würde ich das Buch als Lehrmaterial an meine Prostituierten verteilen. Prädikat: besonders anstößig.

Ihr Karl Ritiker

Filmkritiken: Neue Filme = Gute Filme?

26.11.2008 11:59

Geschrieben von Karl Ritiker in Kultur,
Karl Ritiker
Filmkritiker
Karl Ritiker
[kpdn] Vor kurzem sind ja jede Menge neue Filme in den ULTRAPLEX-Kinos erschienen. "Das wurde aber auch Zeit!" mag da der ein oder andere Filmfreund denken. Aber hat sich das warten wirklich gelohnt? Lesen Sie die schockierende Wahrheit:


Babelfish
Für diejenigen, die schon die ersten Filme aus der Reihe pottyländischer Geschichtsschinken, "1842" und "Iglo"gesehen haben, mag es sicherlich interessant sein zu sehen, wie die Geschichte weitergeht. Das traurige daran ist, dass eigentlich jeder noch aus der Schulzeit die Geschichte von Pottyland kennen müsste. Eigentlich hat es kein Pottyhead nötig sich auch noch einen Film darüber anzutun.
Natürlich kann Babelfish seine Zuschauer einige Lacher abringen. Besonders die sprachlichen Missverständnisse die teilweise für eine gewisse unterschwellige sexuelle Spannung zwischen den Charakteren sorgen, würde das Prädikat"Sehenswert" verdienen, wäre der Film nicht für eine jüngere Zielgruppe ausgelegt. Doch gerade die bekommt von all diesem nichts mit, da sie zusehr mit dem oberflächlichen Humor beschäftigt ist. Für die erwachsene Generation geht das aber nicht weit genug, und man würde zu gerne wissen wie die Szene weitergeht in der eine der Protagonisten,gespielt von Angelique LePair, ihre "Melonen" preist.
Alles in allem eine weitere seichte Komödie vor historischem Hintergrund, dien icht besonders Originalgetreu die historische Situation wieder gibt und mehr verspricht als sie halten kann. Lediglich die Kostüme sind nett anzuschauen. Fazit: 3 von 5 Sternen.


Fictional Puppies
Eine Actionkomödie über das leben von Kriminellen? Ich glaube es hakt, über so etwas sollte man sich nicht lustig machen. Da helfen auch nicht die vielen Kalauer und die hochkarätige Starbesetzung. Gangsterbosse machen dem ehrlichen Bürger das leben schwer. Das kommt im Film oft genug zu kurz. Zwar wird ein Banküberfall dargestellt doch dieser verkommt zu einer Farce. Auch ein Mofadiebstahl kommt vor, doch die Mofa gehört keinem rechtschaffendem Bürger, sondern einem gemeinen Brotbäcker namens Ben.
Und ob Oma Türmann nicht vielleicht doch ein wenig zu alt ist für die Rolle des heißen Fegers in die sich der Gangster Vinnie verliebt? Natürlich kann Türmann nicht immer das liebe alte Großmütterchen spielen, aber ich halte es für unwahrscheinlich das irgendwer eine dauernd fluchende alte abgehangene Vettel lustig findet. Fazit: 7 von 10 Sternen


Das Geheminis des Hokey-Kokey
Klingt albern, ist es auch. Ein typischer REIS Film eben. Subtiler und offener Humor gespickt von den obligatorischen Kalauern und das ganze eingebunden in eine spannende Sci-Fi Action Story in Thriller Manier. Aber mal ganz ehrlich: wer will denn das? Entweder richtig lachen oder vor Spannung auf den Fingernägel rum kauen. Aber eine Kombination von beiden? Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, aber mir tut ein Spagat immer sehr weh im Schritt. Und wo wir gleich beim Thema wären: Schauspielerin Barbara Hanni verkörpert die leckere Praktikantin Elaine. Doch bei einer Altersfreigabe von 12 brauch man sich Szenen mit voller frontaler Nacktheit nicht erhoffen. Zwar gibt es den einen oder anderen Lichtblick; die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, aber im Gegensatz zum durchschnittlichen Pottyländischen Jugendlichen ist der Rest der Welt wohl erst ab 16 bereit für eine ausgiebige Fleischbeschau.
Ansonsten geht der Film mit enormer Geschwindigkeit durch die Story, so dass man das Gefühl hat einen 120 Minuten Film in nur 97 Minuten zusehen. Unter anderem liegt das daran, dass man einige Szenen tatsächlich schneller abspielt oder teilweise ganz weglässt. Zum anderen aber auch, dass der Film wirklich nur 97 Minuten dauert. Dem geneigten Zuschauer bleibt daher nur auf eine DVD Veröffentlichung des Directors Cut zu hoffen. Fazit: 5,5 von 7 Bienchen.


Lucky Road
Wie das bei Independent Filmen so üblich ist, stand für diesen Film sehr wenig Budget zur Verfügung. Das merkt man vor allem daran, dass er sich auf wenige Kulissen beschränkt. Wer mal an der Staatsuniversität Potopia studiert hat, erkennt einige Drehorte seiner Alma Mater sicherlich wieder. Das ist allerdings weniger schlimm. Das furchtbare an der Geschichte ist die tränenreiche Story die ganze Kinosaäle zum Heulen bringt. Wenn Sie mich fragen: Ich weine nicht gerne bei Filmen. Allerdings sind mir einige Frauen bekannt, die das wohl gerne tun. Für diese Art von Mensch ist Lucky Road wohl eher geeignet.
Es müssen wohl äußerst schadenfrohe Menschen sein, die sich eine Frau die von einem Dilemma ins Nächste gerät, gerne angucken. Diese ganze herzzerreißende Dramatik die einem das Letze abverlangt ist nichts für Menschen die sich im Kino gerne amüsieren --es sei denn man ist sadistisch veranlagt, sowas solls ja geben.
Wenn man davon mal absieht sind die Schauspielerischen Leistungen überraschend okay. Da hab ich mir ehrlich gesagt weniger erhofft um noch ein wenig mehr daran kritisieren zu können. Fazit: 87 von 98,2 Punkten.


Slaughter the Audience
Stehen sie auf sinnlose Gewalt? Dann sind entweder eines der noch lebenden Bandmitglieder von Iron Butterbrot oder sind psyschisch Krank. In beiden Fällen sollten Sies ich diesen Film nicht entgehen lassen. "Slaughter the Audience" zeigt relativ original getreu die Geschichte der Skandalreichsten Rockband der Welt, inklusive dem Sylvestermassaker in Kap Cannabis Sativa. In der Regel stört es mich nicht, wenn Filme etwas expliziter zur Sache gehen, aber dem Film merkt man an, dass er erst ab 18 ist: Immer wiederkehrende Sexorgien, Gewaltausbrüche und der exzessive Konsum diverser Backwaren ist wohl für den durchschnittlichen Geschmack etwas zu viel des Guten. Da hilft es natürlich wenig, dass das Massaker von Kap Cannabis Sativa extrem blutig und somit originalgetreu dargestellt wird. Ein zweifelhaftes Vergnügen bei dem selbst hartgesottene Leichenbestatter blass im Gesicht werden. Mir ist schon vom ein- oder anderem Brech- und Ohnmachtsanfall während des Films berichtet worden.
Der Film über die skandalträchtigste Rock Band aller Zeiten wird sicher auch als skandalträchtigster Film aller Zeiten in die Geschichte des Kinos eingehen. Erschreckend dass ein solch krankes Werk soviel Beachtung erhalten wird. Fazit: nur 1 von 1 Punkten

-Karl Ritiker

MSAMC wieder voller Erfolg für Pottyland

14.02.2007 17:20

Geschrieben von Igor Ezmiraldov in Kultur,
Potopia Wieder konnte der MSAMC mit einer positiven Billanz für Pottyland zu Buche schlagen. Zahlreiche Gäste feierten die Anwesenden Bands welche im Veranstaltungssaal des Potopia Buildings auftraten. Es wurde mal wieder eine breite Mischung an Künstlern und Musikrichtungen geboten.

Platz 7 belegte Oliver Twist aus Nöresund mit der Swingnummer "Maya the second chance". Auf Platz 6 kam die Gruppe Abtache aus Irkanien mit ihrer Experimentalnummer "Krieg".
Platz 5 erreichte die Rockband Scattered Potatoes rund um Frode von Fipsenstein aus Freiland mit ihrem Stück "Eine Gitarre gibt nicht auf". Immerhin Platz 4 erreichte Lokalmatador Chmuhl Pansen mit seinem Neffen Tweak mit der Technonummer "The took my Underpants" Platz 3 ging ebenfalls an Pottyland. Lord Reis zusammen mit der bezaubernden Juliette und ihrem Rocktitel "Voices in my Head". Ein knapper Platz 2 ging an die Kings aus Nöresund mit ihrem Softrocktitel "Trümmerhaufen".

Und der erste Platz ging mit zwei Punkten Vorsprung an Rick Bread & The Bakers und der groovigen Acid-Jazz Nummer "Everybody". Damit konnten Rick und seiner Bäckerjungs bereits ihren fünften MSAMC Sieg verbuchen.

Der Abend wurde von einem rauschendem Fest begleitet.

Rick Bread and The Bakers konnten den Thron zurück erobern

22.05.2006 11:45

Geschrieben von Igor Ezmiraldov in Kultur,
Potopia
Am Sonntag, dem 21 Mai 2006 stand nach einem erneut fullminanten, grandios vom Obersten Hirten moderierten, Micronations Sound and Music Contest (MSAMC), der dieses Jahr mit Beiträgen von teilweise erstaunlicher Qualität aufweisen konnte, der Sieger des Abends fest. König Potty verkündete gegen 22:00 Uhr, dass die Lokalmatadore Rick Bread & The Bakers, die sich nach einem dritten Platz beim letzten MSAMC, dies Jahr wieder souverän an die Spitze des Abends rocken konnten, mit ihrer Nummer Rock Party.

Newcommer Max Pesch aus Ratelon mit der rocktigen Ballade Crying Soul belegten einen beachtlichen zweiten Platz.
Die bananisch-pottyländische Rockcombo "Die Affenstarken Aussenministeriumsmitarbeiter" (DAA) mit Chun Dao und Lord Reis konnten dieses Jahr mit "Bunnies of Wrath" den dritten Platz belegen.

Auf dem undankbaren Vierten Platz landete die Jazzgruppe The Kings aus dem Königreich Nøresund mit "Zucker im Kaffee". Die treuen Fans waren über das abschneiden dieser Nummer teilweise sichtlich enttäuscht

Die Nummer des Abends, die für das meiste Gelächter sorgte, war ohne Zweifel "Oh, Maya", gesungen von Oliver Twist, ebenfalls aus Nøresund, die übrigens vom sogenannten Ralf Siegel der MNs, König Georg von Nøresund produziert wurde.Diese mutige zurschaustellung der Abwesenheit jeglichen Gesangstalents wurde von den Zuschauern mit einem guten fünften Platz gewürdigt.
Sechster und letzter wurde die altbekannte freiländische Gruppe "Goldmann & The 80s" mit ihrem politischem Hit "Der Totale Song", der allerdings die wenigsten Menschen im Saal polarisieren konnte.

Am Anschluss der Preisverleihung brach eine Kontroverse aus da der Preis erneut nach Pottyland ging. Doch König Potty, der die Stimmauszählung persönlich durchführte, konnte versichern, dass verblüffernderweise die wenigsten Stimmen von Pottyheads kamen. Und das fast durch die Bank weg hohe Punkte für Rick Bread & The Bakers vergeben wurden. Dies zeuge nicht von Einseitigkeit, sondern zeige einfach, dass die Jungs aus Kanada in Pottyland einfach wissen, wie man den Geschmack des Publikums trifft. Es sei hinzugefügt, dass beim letzen Mal der erste Platz an die "Wildgurken on Speed" ging, welche am Sonntag leider nicht anwesend waren.

Zur MSAMC Seite mit allen Songs des Wettbewerbs 2006/1 zum Download.